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Habe gerade zum x-ten mal "Gangs of New York" und "American History X" gesehen...

Was ich an so wiederlichen Filmen toll finde?

Na ganz einfach, sie spiegeln genau das wieder, was ich am meisten an der Menschheit verachte.

 

Beschränken wir uns zunächst auf erst genannten Film, unter spezieller Beachtung des zugehörigen Soundtracks: "Hands that built America" von der irischen Rock-Band U2.

Ich möchte arauf verzichten, hier noch einmal die Handlung darzulegen. (gucken!)

Dieses blutige Werk zeigt, wozu Menschen aus reiner Wut fähig sind. Ganz gleich, ob die Gründe dazu wirklich gerechtfertigt sind. In der Handlung tritt eine Gruppe auf, die sich selbst die "Vereinigung der American Natives" nennt und einen unglaublichen Hass gegen Einwanderer hegt, mit der Begründung, dass diese es sich in dem Land gut gehen lassen würden, dass von den Vätern der "Natives" aufgebaut wurde. Dabei vergessen sie anscheinend, dass sie selbst zwar in den Staateb geboren wurden, ihre Väter jedoch einst genauso Einwanderer waren, die sich ein besseres Leben erhofften.

 

Der Soundtrack beinhaltet einerseits eben jene Träume, die ersten europäischen Einwanderer mit in die "neue Welt" brachten. Doch es wird auch von einem Traum gesungen, der nicht zu erfüllen ist. Ich weiß nicht, welcher Traum damit gemeint ist.

Vielleicht der Traum nach Frieden, den so viele von uns träumen und den eben die hatten, die vor den Unruhe in Irland flohen?

Bei all dem Hass, der diesen Film prägt, kommt man zu dem Schluss, dass die Verinigten Staaten von Amerika von Händen errichtet wurde, die von Hass geführt wurden. Unter einer solchen Voraussetzung wird niemals Frieden geschaffen werden können. Und wenn wir es noch so sehr wollen.

"Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz, um immer nur wütend zu sein. Das ist es nicht wert."

24.2.08 02:10

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